Donnerstag, 29. März 2018

Barbara Robertz ✨ Der Fluch des Rhododendrons







  




Der Fluch des Rhododendrons
von Barbara Robertz





   







Eine überraschend gute Geschichte von Barbara A. Roberts.

Paula ist gerade von ihren langjährigen Freund für Ihre beste Freundin verlassen worden, als Sie überraschend eine Erbschaft macht. Es handelt sich um den Sagen umwobenen „Hexentobel“, dieser wird immer Frau von zu Frau vermacht, dabei sucht sich der Tobel seine Besitzerinnen meist selber aus.  Um das Grundstück gibt es zahlreiche Sagen und Gerüchte, Paula möchte gerne mehr über die Besitzerin und die belegten Flüche herausfinden. Dabei stößt Sie auf die pensionierte Lehrerin Ruth, die Ihr dabei helfen möchte die Geschichten um das Grundstück zu enträtseln. Aber auch bei Ruth hat Paula das Gefühl, dass Sie nicht immer alles sagt was Sie weiß. Bei Ihren Recherchen lernt Sie auch den Pastor aus Uelzen Henrik kennen, es dauert nicht lange und zwischen den beiden knistert es heftig. Das Grundstück schützt Frauen und vor allem seine Besitzerin, dazu braucht es nur einen Fluch. Gerade als Paula meint alles heraus gefunden zu haben, kommt Sie einer unglaublichen Geschichte, scheinbar ist Pastor Henrik in den Fall verwickelt. Wen oder was kann Paula jetzt noch glauben, hilft Ihr der „Hexentobel“ bei entlarven und bestrafen der Täter?

Der Anfang war leicht verwirrend, dass liegt aber daran das später im laufe der Geschichte alle genannten Personen besser vorgestellt werden. Dabei hat die Autorin auch sehr darauf geachtet nochmal kurz zu erwähnen worum es sich am Anfang gehandelt hat. In dem Roman gibt es verschiedene Elemente für mich persönlich war es eine Mischung aus Fantasy-, historische und zum Teil etwas krimihaftes, was ich aber wirklich sehr gelungen finde.

Die Geschichte besteht daraus, dass Paula über Tagebucheinträge mehr über die ehemaligen Besitzerinnen herausfindet. Dadurch gibt es immer wieder verschiedene Zeitsprünge, einmal ins 17. und 18. Jahrhundert sowie Anfangs des 19. Und 20. Jahrhunderts, was wirklich toll beschrieben ist. Die Geschichte in den Geschichten sind schön bildhaft beschrieben, so dass man sich auch gut den Garten mit den Wald- und Wiesenwesen vorstellen kann. Hier ist es ganz klar, dass die Natur im Vordergrund steht als helfende Hand.

Paula ist eine junge Frau, die gerade verlassen wurde von dem Mann den Sie eigentlich heiraten wollte. Sie selber weiß, dass Sie naiv und gutgläubig ist, aber durch die Erbschaft und den gelesenen Geschichten wächst Sie zu einer starken Person heran.
Ruth Hedwig, ist Lehrerin a. D. und hat ein kleines Museum wo Sie nicht nur Information zum „Hexentobel“ hat, sondern auch alles um das Suderburger Land (Raum Hamburg) und dessen Geschichte sammelt. Sie steht Paula immer zur Hilfe und gibt ihr auf Fragen die passende Antwort. Aber Paula hat immer wieder Zweifel daran das Ruth ihr alles erzählt was Sie weiß.

Dann gibt es noch Henrik v.d. Achteren, er ist der evangl. Pastor und versucht auch Paula zu helfen, zwischen den beiden kommt es zu einer Affäre. Aber auch er scheint was zu verheimlichen, hat das was mit seinen Vorfahren zu tun?
Meiner Meinung nach: Ein sehr schönes Buch, ich hatte schon, dass Gefühl es ist etwas Märchenhaftes aufgrund der wunderschönen Beschreibungen. Es beinhaltet und soll nach meinem Gefühl auch was sehr Wichtiges vermitteln. Zum Ende hin, gab es einen Punkt der mich so bisschen alleine zurückgelassen hatte, war das Ende von der vor Besitzerin Johanna. Da hoffe ich, dass die Erklärung im zweiten Teil noch folgt. Was ich absolut nicht gedacht hätte, war dass Ende…ja es gibt einen Cliffhanger aber ich sage es direkt der ist nicht ohne…Da wusste die Autorin auf jeden Fall neugierig zu machen auf den zweiten Band.


Ich möchte mich ganz herzlich bedanken das ich dieses tolle Meisterwerk lesen durfte, ich fand es sehr gelungen und es hat mich sprachlos gemacht. 
Gute Ideen in einem Roman verarbeitet.








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