Donnerstag, 13. Oktober 2016

Jennifer Estep ✨✨ Black Blade III

Quelle: Piper

Black Blade II - die Helle Flamme der Magie 

Jennifer Estep

übersetzt von: Vanessa Lamatsch
336 Seiten
Taschenbuch (Klappbroschur)
ISBN 978-3-492-70357-4                € 14,99 [D]€ 15,50 [A]
Ebook
ISBN 978-3-492-97482-0               € 11,99 [D]€ 11,99 [A]





Vielen Dank an den Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!









zur Trilogie:

Teil 1
Rezension
Teil 2
Rezension








































Aller guten Dinge sind drei - das Finale der »Black Blade«-Trilogie!
Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will - und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, der ihre Mutter getötet hat, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt. Nicht so lange es noch Häuser gibt, in die sie einbrechen kann, nicht so lange es noch Dinge gibt, die sie stehlen muss und besonders nicht so lange Devon Sinclair an ihrer Seite kämpft ...












Ich wollte die selben drei Worte zu Devon sagen und hatte schon den geöffnet, um genau das zu tun. Aber in der letzten Sekunde gewann meine Furcht die Oberhand.
"Du ... bedeutest mir auch sehr viel", flüsterte ich. "So viel dass es mir manchmal Angst macht."
Und so war es. So viel Angst, dass ich es einfach nicht über mich brachte, laut auszusprechen, dass ich Devon liebte. Denn ich hatte meine Mom geliebt und Victor hat sie getötet. ich wollte Devon nicht auf dieselbe Art verlieren. Sicher, klar, es war dämlich zu glauben, dass das Aussprechen der Worte die Gefahr, in der Delon sowieso schwebte, irgendwie vergrößern könnte. Aber trotzdem konnte ich das Gefühl nicht unterdrücken, dass ich damit etwas beschreien könnte. 
Seite 203



Es war ein unheilvolles Geräusch, bei dem Kälte Besitz von mir meinem Körper ergriff. Er würde mich gefesselt in der Mitte des Lagerhauses zurücklassen. Sobald er und Blake verschwunden waren, würden die Kupferquetschen über den Boden gleiten und mich fressen. Die riesigen Schlangen würden mich mit ihren großen Körpern umschlingen und mich langsam zu Tode quetschen - und ich hätte noch Glück, wenn sie mich nicht vorher noch bissen und mit ihrem Gift vollplumpen.
Egal was geschah, ich war so gut wie tot. Ich hatte gedacht, es gäbe nichts Schlimmeres, als dass Victor mir eine Klinge ins Herz rammte und mir die Magie aus dem Körper riss. Aber das hier ... das war grauenerregend.
Seite 248



"Ich weiß", sagte ich. "Und dafür liebe ich dich."
...
Er blinzelte, als hätte ihn meine Worte schockiert, doch dann fing sein gesamtes Gesicht an zu strahlen, fast heller las die Sonne die Lichter des Midway zusammengenommen. "Du liebst mich?"
Für einen Moment ergriff Unsicherheit Besitz von mir, da die Worte mir einfach entschlüpft waren. Doch jetzt war es zu spät, sie zurückzunehmen, und eigentlich wollte ich das sowieso nicht. Also nickte ich und sah ihm dabei tief in die Augen.
"Natürlich tue ich das. Du bist freundlich, rücksichtsvoll, fürsorglich, immer für mich da und du denkst immer zuerst an andere. Ganz abgesehen von der Tatsache dass du gut aussehend und charmant bist und zusätzlich noch in einem Herrenhaus lebst." Ich grinste. "Es ist schwer, dich nicht zu lieben, Devon Sinclair."
Ich hielt meine Stimme leicht und neckend, doch der Ausdruck on Devons Augen war alles andere als das. Dieser heiße, heiße Funke in seinen tiefgrünen Augen entlud sich in dem wunderbarsten Gefühl, das ich je empfunden hatte. Eine Welle der Liebe erfüllte mein Herz und nahm mir fast den Atem.
Seite 280
















Auch hier gehen wir wieder nahtlos von Bad zwei in drei über und es fällt mir keinen Moment schwer, mich wieder einzufinden.
In Cloudburst Falls fühle ich mich so wohl - egal welche Intrigen hier gespinnt werden!
Und das werden sie, das ist garantiert.

Wir wissen ja bereits aus dem Vorgängerband was Victor vorhat und wie er die Macht der Stadt an sich zu reißen versucht. Nur hat er die Rechnung nicht mit unserer Meisterdiebin gemacht. Den Lila schafft es wieder einmal unbemerkt alles was nicht Niet und Nagelfest ist zu stehlen. 
Alles für´s Überleben ihrer schönen Stadt, ihrer neuen Familie den Sinclair´s und ihrer "echten" Familie - Tante und Cousine-, die sich ja bereits zu erkennen gaben.
Aber die Rechnung hat sie ohne Victor gemacht, der alles daran setzt seine Eigentum zurück zu bekommen, den er ist so besessen von seiner Machtgier das er sogar über Leichen gehen würde! Im wahrsten Sinne des Wortes.

Da wie bereits erwähnt, der Weg zu -Victor und seine Machenschaften- im zweiten Band geebnet wurde, konnte mich die Story zwar fesseln aber nicht wirklich überraschen. Umso spannender fand ich es aber, das es hier einen Einblick in die Monsterwelt gab. Und so lernten wir die Baumtrolle, Kupferquetschen und das Lochnest noch besser kennen und verstehen.
Auch unseren Pixie Oscar und Tiny die Schildkröte spielen hier eine größere Rolle, stehen mitten im Rampenlicht und übernehmen trotz ihrer Nebenrollen für den Leser eine genauso wichtige Rolle, wie für Lila. Den auch Sie sind Familie für sie!



Jennifer Estep ist hat hier einen gelungener Abschluss kreiert, auch wenn es für mich der schwächste Band war - er ist trotzdem ein Highlight wert!
Den auch wenn Sie mich hier nicht überraschen konnte schaffte sie es mir ihrem Schreibstil und viel Bacon mich zu fesseln und zu unterhalten.

Ich verlasse Cloudburst Falls mit einem geschlossenen Ende, dass keine Fragen offen lässt. 
Was aber nicht heißt, das die Serie erschöpft ist - den potenzial hat sie! 

Und wer weiß, vielleicht geht es irgendwann weiter ... den Monster sterben nie :)









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