Sonntag, 28. Dezember 2014

Libba Bray ✨✨ The Diviners I - Aller Anfang ist böse


Quelle: Dtv- das Jugendbuch

The Diviners - Aller Anfang ist böse

von Libba Bray
aus dem Amerikanischen von Barbara Lehnerer

Hardcover
Deutsche Erstausgabe
704 Seiten

Ab 14 Jahren
ISBN 978-3-423-76096-6            

                              Euro

Ebook
ISBN 978-3-423-42513-1        
                              Euro

1. Auflage, Oktober 2014













Sie kennt deine dunkelsten Geheimnisse …

NewYork, 1926: Wegen eines kleinen "Zwischenfalls" wurde Evie O´Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert - und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes plötzlich mitten in den Polizeiermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenstände die intimsten Geheimnisse ihres Besitzers entlocken. Doch sie hat keine Ahnung, mit welch entsetzlicher Bestie sie es zu tun bekommt ….













"Deine Mutter und ich billigen den Genuss von Alkohol ganz und gar nicht. Hast du noch nie von dem achtzehnten Zusatzartikel unserer Verfassung gehört?"
"Der Prohibition? Ich trinke auf ihr Wohl, wann immer ich nur kann."
"Evangeline Mary O´Neill", warf ihre Mutter schneidend ein.
- Seite 18



" …  Sie sprach von einem >heraufziehenden Sturm<, einer Zeit volle Gefahren, in der man die Diviners zu Hilfe rufen müssen."
"Die Diviners?" wiederholte Evie.
"Das war ihre Bezeichnung für Menschen mit Fähigkeiten wie den ihren."
"Und was sollten diese Diviners tun?", fragte der Junge in der Golfhose.
- Seite 61


weitere Einblicke kann ich euch leider nicht liefern, da ich mit dem Buch etwas Probleme hatte. Aber näheres lest ihr in meiner Meinung. 















Evie o`Neill ist hier der Hauptcharakter der immer wieder auftaucht. Aber ohne sie wäre das Buch auch nicht wirklich lesenswert, ist sie doch diejenige die hier den witzigen Charme der 20´er Jahre versprüht.
Sie glaubt an ihrem Ziel angekommen zu sein, als sie als Strafe von Ihren Eltern zu Ihrem Onkel nach New York geschickt wirkt. Aber sie sich es nicht als Strafe, sondern als ihre große Chance.
Bei ihren Eltern noch sehr oberflächlich und nur auf Party aus, geht sie also nach New York und entwickelt sich dort zu einer tollen Frau. Was anfangs also den Anschein und das Vorurteil weckte dort würde es schlimmer werden, stellte sich nicht ein und man wurde doch überrascht was alles so in ihr steckt.



Außerdem haben wir hier neben Evie viele, meiner Meinung nach wirklich sehr viele Nebencharaktere in anderen, ihren eigenen Geschichten die erzählt werden. Anhand der Kapitelüberschrift lässt sich leider nicht erkennen mit wem wir es zu tun haben und werden so immer wieder aus einer Geschichte in eine andere geworfen, die wir erst beim lesen mehrer Zeilen wieder erkennen. 

Dies macht das Buch anstrengend, komplex und für mich durcheinander. Ich war mir zwar immer bewusst, das Evie der berühmte "rote Faden" ist, aber das ganze was nebenher war (und das war wirklich einiges) machte es immer wieder möglich, diesen zu verlieren. Und erklären sich für mich dann auch die mächtigen 700 Seiten. Außerdem warft es mich immer wieder aus der Geschichte und nahm mir somit die Spannung, was mich echt nervte. Den für mich gibt es nichts schlimmeres als ein Buch in solch einer Größenordnung in dem der Kopf nicht mitspielen kann und sich immer und immer wieder umstellen muss. Das ist mir einfach zu anstrengend und macht keinen Spaß!











Ansonsten hat Libba Bray einen recht einfachen Schreibstil, der hier im Stil der 20´er Jahre angepasst ist. Auch dies macht die Geschichte und ihre Komplexität nicht einfacher, aber es ist etwas, an das man sich mit dem lesen gewöhnt und nur wenig Eingewöhnung benötigt.

Für mich ist dieser erste Teil einer Serie etwas zu gewaltig und hat mir fast schon die Lust auf weitere Bände genommen aufgrund der oben beschriebenen Problematik. Manchmal ist weniger eben mehr, was für mich hier definitiv besser gewesen wäre.

Ein kleiner Tipp: Jeder der Interesse an diesem Buch hat, sollte sich wirklich erst die XXL- Leseprobe zu Gemüte führen und hier testen ob er mit diesem Buch, seinem Stil und den wechselnden Szenen klar kommt!

Deshalb kann ich hier leider die goldene Mitte anbieten und ein großes Fragezeichen, ob ich der Serie treu bleiben werde ….





Ein großes Dankeschön geht an den Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!





Kommentare:

  1. Ich fand das Buch erstklassig! Es hat mir mehr als gefallen, obwohl ich mich an einigen Stellen sehr gegruselt habe...LG

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  2. Steht auch noch auf meiner Wishlist. Aber das, was du beschrieben hast ist etwas, was auch ich gar nicht leiden kann. Da werde ich wohl echt erst mal die Leseprobe lesen.... Danke! :)

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