Freitag, 10. Mai 2013

Sandra Gernt ✨✨ Jarid

Quelle: Amazon


  • Broschiert: 244 Seiten
  • Verlag: Dead Soft Verlag; Auflage: 1 (15. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3943678733
  • ISBN-13: 978-3943678734
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 1,4 cm




Kurzbeschreibung

15. April 2013
Als Jarid von seinem ungeliebten Bruder einer Gruppe Marút aufgezwungen wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er muss schnell lernen, sich mit den furchterregenden Kriegern zu arrangieren; denn sie befinden sich auf der Suche nach dem Siegel des Großfürsten, wodurch sie alle in tödliche Gefahr geraten. Seit Jahrhunderten wird das Siegel von Kriegern und Abenteurern gesucht, doch um es zu finden, braucht man mehr als nur Mut, Kampfgeschick und jene Landkarte, die dem Wissenden den Weg weist Und weitaus mehr als all das ist nötig, um ein einsames Herz zu erobern.







Jarid betreibt mit seiner Familie eine kleine Taverne in der er von morgens bis abends kellnert und die Gäste umsorgt. Seine Familie besteht eigentlich nur noch aus seinem Bruder, deren Frau und Ihre Kinder. Seine Eltern leben bereits seit längerem nicht mehr. Sein Vater starb vor ein paar Jahren, hat den Brüdern die Taverne zu gleichen Teilen hinterlassen. Aber davon spürt Jarid nichts. Er knechtet sich den ganzen Tag ab und der Dank ist generell nie zu erwarten. Die Mutter starb an seinem Kindbett, was wahrscheinlich auch der Grund ist, weshalb sein Bruder Ceon in so behandelt! Tag ein, Tag aus wird er geknechtet, beschimpft und manchmal bekommt er auch einen Klaps wenn er einfach mal wieder zu langsam ist. Aber er kennt es nicht anders und liebt seine Familie.
Rujio und seine Krieger sind Muráth. Großes sagt man Ihnen nach und in allen Reichen werden sie geehrt und man sieht zu Ihnen auf. Als sie in Ceons Taverne absteigen, verfolgen sie lediglich ein Ziel: „Die Karte des Siegels“. Diese ist durch einen Zufall in Ceon´s Hände geraten, als ein verwunderter Mann in seinen Armen starb. Ceon vermutet das die Karte einiges Wert sein muss, wenn Muráth sie haben wollen und kurzerhand hat er Ihnen die Karte nicht nur verkauft, er hat Ihnen auch noch Jarid auf´s Auge gedrückt den Sie zu einem Verwandten bringen sollen. Jarid glaubt nicht daran, ist entsetzt dass Ceon ihn einfach so weg gibt. Die Krieger nehmen ihn mit, wollen ihn aber schnellst möglichst wieder loswerden, da so ein dummer, trotteliger Knecht sie nur aufhält. Doch selbst die Muráth müssen lernen, dass Jarid nicht der ist für den er selbst sich hält. Den er wächst über sich hinaus und letztendlich rettet er ihnen nicht nur einmal das Leben! Er schafft es zu einem angesehenen Mitglied in der Gruppe.


Die Autorin bringt uns die Protagonisten sehr schnell mit geschickter Feder nahe und wir lernen sie mehr als gut kennen! Ich selbst hab mich bereits schon nach den ersten 10 Seiten dabei ertappt in Jarid das dumme, hilflose schwarze Lamm und in den Marúth die starken, halbnackten Krieger zu sehen. Was nur auf den ersten Blick so zu sehen ist. Die Geschichte handelt von Jarid, der auf seiner Reise weit über seine Fähigkeiten hinaus wächst und selbst erkennen muss dass er nicht das ist, was die Familie sein ganzes Leben lang aus Ihm gemacht hat. Denn er ist alles andere als ungeschickt, trottelig und dumm. Unter den Kriegern lernen wir Tamas gut kennen, der als Wildfang recht ungestüm ist und anfangs auch sehr voreingenommen Jarid gegenüber ist. Er lehnt ihn ab, nur weil es den Anschein macht er sei an „Klotz am Bein“ dass Sie auf ihrer Reise behindert. Erst als sein Leben in Jarid Händen liegt und dieser alles dafür tut ihn zu befreien, merkt er wie unrecht er ihm getan hat und fängt an sich mit Jarid und seiner Geschichte zu befassen und auseinander zu setzen.

Auch andere Charaktere lernen wir hier kennen und schätzen, die nicht direkt im Hintergrund stehen, aber auch nicht die Hauptfiguren sind.
Generell werden alle Figuren in dem Roman sehr gut und ausführlich beschrieben, dass man ziemlich schnell weiß mit wem man es zu tun hat.


Sehr flüssig erzählt uns die Autorin Sandra Gernt Ihre Geschichte.
Ohne große Abschweife werden wir durch die Geschehnisse geführt, die teilweise etwas vorrauschauend sind. Aber sie hat auch einige Überraschungen auf Lager, die uns nicht langweilig werden lässt.
Die Geschichte von Jarid und den Marúth hat mir gut gefallen und da kein weiterer Teil geplant ist, hoffe ich auf ein oder zwei „ShortStories“ zur Geschichte.

Da mir der Schreibstil und die Geschichte so gut gefallen haben, werden weitere Romade der Autorin sicherlich bei mir einziehen dürfen!


Eine Auswahl hierzu finden wir auf ihrer Homepage: http://sandra-gernt.de



Diese Buch hat 4 Sterne verdient!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen