Donnerstag, 1. November 2012

Rainer Schröter ✨✨ Liperty 9, Sicherheitszone


Die Erhabene Macht ist vom Anfang aller Zeiten und bis ans Ende aller Zeiten das einzig Unvergänglich, sie schenkt uns alles, was wir haben und was wir sind, und ihr haben wir mit unverbrüchlicher Treue zu dienen. 
(S. 118)

Wie Erde hat sich durch einen großen Weltenbrand verändert. Wir schreiben das Jahr des Phoenix 59. In Liberty 9, ein Valley indem die Electoren ausgebildet werden und von der wirklichen Welt isoliert leben. Völlig abgeschottet durch Schutzanlagen und bewaffneten Guardians lebt Kendira und wird auf Ihren Werdegang als Electorin ausgebildet. Sie beherrscht das Spiel und kennt die Regeln, ist eine der Besten in Ihrem Jahrgang. Zusammen mit Ihrer Freundin Nekia und Ihrem heimlichen Schwarm Carson eifern sie um die Wette und hoffen die nächsten Auserwählten zu sein, die auf das Lichtschiff dürfen um der erhabenen Macht zu dienen! 
Dante ist ein Servant und dient nicht nur der erhabenen Macht, sondern auch den Electoren. Seine Ausbildung genoss er in Eden, um anschließend in einer der Valley´s versklavt zu werden! Absoluter gehorsam wird auf beiden Seiten vorausgesetzt! Dieser wird auch strikt eingehalten: zu groß ist die Angst vor den Konsequenzen, dem Cleansing was einer Gehirnwäsche gleichkommt, wenn man nicht sofort stirbt. Kendira und Dante lernen sich durch einen dummen Zufall kennen und die Anziehungskraft ist beidseitig! Nur leider dürfen Sie sich diese eigentlich nicht eingestehen. Noch nicht mal miteinander reden dürften Sie. Aber sie finden Mittel und Weg, heimlich aufeinander zu treffen. Dante weiht Kendira in seine Zweifel an dieses System ein, und auch die Beweise die er mit seinem Kumpel Jaydan bereits erfahren hat, zeigt er ihr. Kendira kann das alles nicht Glauben und trotzdem schalten die Zweifel tief in Ihr einen Hebel um. Als weitere Dinge geschehen, die immer mehr Zweifel an diesem System sähen bleibt nur noch eins: 
FLUCHT ..... 


Zu Anfang ist dieses Buch eine Aufklärung zum täglichen Werdegang eines Electores.
Schnell wird klar, das es sich hier um eine unterdrückende Population geht, die es einfach nicht besser weiß. Sektengleich werden die Tagesabläufe der Electoren vorgesteckt und sie darauf gedrillt immer besser als der Nachbar zu sein. Meine Meinung nach viel zu sehr ins Detail gehend wurde das hier beschrieben und irgendwann war der Punkt der Langeweile erreicht! Dies zieht sich dann bis etwa zur Seite 250. Aber dann geht es los und die Ereignisse überschlagen sich nur noch so. Was die anfänglichen Schwierigkeiten es schwer machten dieses Buch überhaupt in Händen zu halten, so konnte man es in den letzte 250 Seiten kaum noch weg legen! 
Hier war es wiederum sehr spannend das der Autor sehr ins Detail geht und man stellenweise wirklich das Gefühl, mittendrin zu sein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen