Donnerstag, 7. Februar 2013

Nadine Kühnemann ✨✨ Jenseits des Windes



Jenseits des Windes steht hier für eine Welt über den Wolken! Inseln die durch ein Luftschiff zu erreichen sind, es sei denn man ist Firune! Denn diese konnten früher, als die Valanen diese Welt noch nicht erobert hatten, mit ihren Flügeln in die Winde steigen. Aber das ist lange her. Seitdem wird Yel zum großen Teil durch die Valanen beherrscht. Und als ob das nicht genug ist, wird weiter gekämpft um die letzten Teile die bisher von Ihnen verschont waren. Die ursprüngliche Magie ist gänzlich erloschen! Die Valanen scheinen im Gegensatz zu den Firunen „gewöhnlich“, und die Kämpfe werden erbittert ausgefochten. Sie beherrschen die Magie des Metalls was Ihnen ermöglicht, die Firunen unter Kontrolle zu bekommen, denn deren Magie lässt sich mit einem Metallhalsband kontrollieren. Mit diesem Bluthalsband gelingt es, die Magie zu unterdrücken. Die Firunen sind ein Volk Ihrer ganz eigenen Magie. Mit Libellenähnliche Flügel verfügen sie über eine Macht, die den Valanen vergönnt ist. Lediglich der Alte König vermochte diese Magie zu stehlen, nahm dieses Geheimniss aber mit in sein Grab! Lediglich die Flugschiffe sind den Valanen geblieben, den diese funktionieren mit der Firunenmagie. Aber darüber hat sich bisher auch noch keiner Gedanken gemacht, wichtig ist nur das es sie gibt um von Insel zu Insel zu setzen! Kjoren ist ein Firune der seines Vaters Schuld ab büßt, der in das Attentat des Königs verwickelt war. Für 10 Jahre wurde er verpflichtet, in der Armee der Valanen zu dienen und gemeinsam mit Ihnen die Welt von den Firunen zu säubern. Tagtäglich muss er sich dem Schmerz hergeben, sein Volk abzuschlachten. Eines Tages gelingt ihm die Flucht. Er wird Fahnenflüchtig und versucht mit einem Flugschiff in seine Heimat Oen zu gelangen. Da die Überfahrt nicht billig ist muss er sich Arbeit suchen u gleichzeitig unauffällig bleiben. Da sein Name zu „firunisch“ ist, gibt er sich ab dem Tag als Leroy aus, was zu seinem Verhängnis wird. 

Kjoren ist ein sehr impulsiver Charakter den man sofort in sein Herz schließt. Er sagt, denkt und macht immer das war er möchte. Trotzdem verhält er sich auf eine gewisse Art und Weise unauffällig. Klar, das er von Anfang an der Leserfrauenschwarm darstellt! Leroy ist Soldat in der gleichen Fußarmee wie Kjoren. Er gilt als schüchtern, zurückhaltend, kurz um als Weichei! Er versucht Kontakt mit Kjoren zu knüpfen, was ihm dieser aber versagt. Leroy kann verstehen, wie sich Kjoren fühlen muss, den er selbst ist zwar Valane aber von einer firunischen Familie adoptiert und erzogen worden. Er entdeckt Kjoren auf seiner Flucht, hilft ihm aber in dem er schweigt. Als später in der Geschichte bekannt wird, wer Leroy sein könnte, soll er getötet werden. Doch dies gelingt nicht und ab diesem Tag ist auch er auf der Flucht. Leroy ist ein Weichei! Diese Aussage kann ich nur wiederholen. Auch wenn es oftmals den Ansatz hat das er endlich aufwacht um seinen Mann zu stehen, verfällt er doch immer wieder in dieses unsichtbare Klischee des Selbstschutzes. Aber ich denke, das ein größere Charakter nicht an Kjorens Seite gepasst hätte. Elane ist die Tochter des getöteten Valanenkönigs und von Ihrem Onkel als zukünftige Thronerbin erzogen worden. Sie freut sich wahnsinnig auf das anstehende Ereignis. 

Den Elane soll heiraten. Jonneth, der Auserwählte ist ein gutaussehender Valane, der ein nettes Erscheinungsbild pflegt. Doch dieses Bild trügt. Nur leider, viel zu spät und immer wieder in guter Hoffnung, steht Elane weiterhin ihrem Gatten bei. Bis eines Tages die Wahrheit ans Licht kommt. Elane ist in der Geschichte über sich hinaus gewachsen. Anfangs das unbedarfte, weltfremde Königskind und letztendlich eine entschlossene, junge Frau die sich ihrer Probleme stellt und Ihnen mit erhobenen Hauptes entgegen sieht. Toll! Jonneth ist der Sohn des gierigen Jaham. Seine Bestimmung war von Geburt, dass er eines Tages der König sein wird. So dachte es sich sein Vater, wenn er schon nicht selbst an die Macht gelangt. Jonneth steht gewaltig unter Druck und egal wie er sich für was entscheidet, es ist generell nicht das Richtige in seines Vaters Augen. Letztendlich wünscht er sich selbst, dass sein Vater endlich den Löffel abgeben würde, sonst wird er dafür sorgen. Jonneth ist der absolute Luzifer! Durch den eigenen Vater so erschaffen wird er großkotzig, größenwahnsinnig und letztendlich wirklich wahnsinnig_ ;-) Anders kann man es wirklich nicht ausdrücken. Er nimmt sich was er will, egal ob Mensch oder Gegenstand. Letztendlich, wenn man alles hat oder bekommen kann, bleibt wahrscheinlich nur noch der Wahnsinn übrig! 
Die Geschichte bringt uns in eine schöne, fantastische Welt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, was es schwer macht das Buch aus der Hand zu legen. Auch manche Wortwahl ist von der Autorin gut gewählt worden und macht es einfach stimmig. Allerdings gibt in dieser Geschichte einige Zeitsprünge, die es manchmal schwer machen, wieder in die Geschichte zu finden da man das Gefühl hat, es würde etwas fehlen. Auch blieb für mich die Ein oder Andere Frage unbeantwortet. Aber dies ändert nichts daran, dass man gerne in die Welt der Valanen u der Firunen eintaucht und sich mitreißen lässt. Rund um ist es ein toller, flüssiger FantasyRoman, den es sich in jedem Fall lohnt zu lesen! Und ich hoffe, dass dies nicht der letzte Ausflug war, den wir nach Yen gemacht haben!

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