Samstag, 23. Februar 2013

Anna Carey ✨✨ Wo Licht war ..


Eve & Caleb



Eve lebt seit Ihrem fünften Lebensjahr in einem Mädchenheim. Seit dem tot Ihrer Mutter an dem Virus, der die Welt zerstörte kennt Sie nichts anderes als die Mauern des Heims, Ihrer Mitschülerinnen und die Lehrerinnen. Jungs oder Männer sind Abschaum! Das wird Ihnen immer und immer wieder eingetrichtert. Männer wollen Frauen nur besitzen, sehen sich höhergestellt und vergewaltigen Sie zum vergnügen. Umso geschockter ist Eve, als Sie durch das dumme Gerede Ihrer Mitschülerin Arden die Mauern eines Nachts erklimmt und in das anliegende Wohngebäude linst, dass sie mit Ihren Freundinnen nach der Abschlussfeier in 2 Tagen ziehen soll um eine Ausbildung zu machen. Eigentlich träumt Sie von einer Ausbildung in der Kunst, Malerin oder Pianistin. Aber was sie dort zu sehen bekommt, macht Ihr Angst. Alle Mädchen sind an Betten gefesselt, wimmern vor sich hin und sind schwanger! 

Was ist da los? 
Alles Lug und Betrug? 
Hatte Arden, bevor sie selbst floh recht und es gibt keine Zukunft für die Mädchen? 
Eve setzte alles auf eine Karte und flieht in Ihrem Schockzustand der sich nur langsam wieder löst. Alpträume plagen sie auf der Flucht und immer wieder muss sie sich verstecken, vor Soldaten des Königs, vor Wilden. Aus Angst gesehen zu werden, kein Essen mehr bei sich flüchtet sich in ein Haus, das in Trümmern da liegt. Dort trifft sie auf Arden, ihrer Schulkommolitonin die ihr letztendlich die Augen geöffnet hat. Gemeinsam ziehen sie weiter, immer weiter nach Westen! Bei ihrer nächsten PlünderAktion fallen sie Caleb in die Arme, der Ihnen hilft vor den Soldaten zu flüchten. Misstrauen und Angst schürt das Verhältnis in Eve, den er ist ja ein Mann. 
Aber warum ist er so nett? 
Und kümmert sich um sie? 
Steht ihr bei und lässt sie nicht alleine? 
Langsam fasst sie vertrauen in Ihn und entdeckt, Gefühle die sie bisher nicht kannte! 

Dieses Buch hat viel, was ich nicht unbedingt zu meinen Favoriten zählen würde! Nicht nur, das es um misshandelten Frauen geht, egal ob in der Zukunft oder in der Vergangenheit, nein es zeugt auch ein regelrechtes durcheinander an Dingen/ Menschen gerade so wie es die Autorin gebraucht hat! Anfang gab es nur „Wilde“ außerhalb der Mauern, dann kamen noch Soldaten, Söldner, Banden, Rebellen, Flüchtlinge. Diese tauchten dann in der Geschichte genau dann auf, wenn man sie braucht. Auch der Gedanke des Virus, blieb mir immer wieder im Kopf da die erschaffenen Welt hier zertrümmert, ausgemerzt und kaputt war! Klar nagt die Zeit an einer Dystopie und macht auch einiges kaputt, aber ich konnte mir einfach nicht erklären wo die ganzen Leichen, Skelette auf den Straßen, in den Autos her kamen. Außerdem, was nutzt es das sie dem König versprochen war! 

Letztendlich hat es in diesem Buch nichts als einige Seiten mehr eingebracht. Verfolgt wären sie so oder so worden und vom König selbst gab es hier keinerlei Einschnitte! Und zum Schluss hat dieses Buch dann auch noch eine Überraschung auf Lager die mich echt wütend machte als ich dieses Buch weg legte. Letztendlich reicht mir hier die Bewertung nicht über 2,5 Sterne, also knappe 3.

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