Freitag, 8. Juni 2012

Marah Woolf ✨✨ MondSilberZauber II



Manchmal heißt Liebe, los lassen zu können! 
Oder?


Emma ist am Boden zerstört! 
Nachdem Callum sich in die Fluten gestürzt hat, um Sie vor Elin zu retten da dieser bereits Ares getötet hatte, ist er fort. Lebt er noch oder ist er wirklich tot?
Tage/ Monate der Ungewissheit und die Trauer nimmt kein Ende.
Erst verliert Sie ihre Mutter und dann Ihre große Liebe. Emma fühlt sich, als ob es ihr vorherbestimmt ist, niemals glücklich zu sein.
Doch eines Tages kommt die Nachricht: Callum lebt!
Durch neue Energien getrieben, lässt Emma nichts unversucht um an Informationen zu kommen und als Sie dann auch noch die Schule in Avallach besuchen soll um dort in Sicherheit vor Elin zu sein, ist Sie ihrem Ziel so nahe ....
In Avallach lernt Sie Amia, ihre Halbschwester kennen. Da Amia Callum versprochen wurde ist es anfangs gar nicht so einfach, aber schnell wird klar das Amia nicht an Callum interessiert ist und in Ihm nur den großen Bruder sieht, mit dem sie aufgewachsen ist. Emma und Amia werden dicke Freunde und möchten sich nicht mehr missen. Gemeinsam mit Raven teilen Sie sich ein Zimmer und schmieden Pläne, wie Callum aus der Gefangenschaft geholfen werden kann. Problematik hierbei ist, dass man nicht weiß wer auf Callums Seite steht und wer ein Anhänger Erins ist, deshalb kommt es auch zu einem Verrat bei dem Versuch Callum zu befreien. Nur den Elfen ist es zu verdanken dass der Verrat keine Opfer gebracht hat und Callum endlich frei ist. 
Aber die Gefangenschaft hat in verändert. Er distanziert sich von Emma und geht Ihr aus dem Weg. Als Sie ihn zur Rede stellt, versucht er Ihr klar zu machen, dass eine gemeinsame Bindung in seiner Welt keine Chance hat und das er die Verbindung mit Amia eingehen muss, da es nun mal so Brauch ist unter den Shellycoats.
Emma ist am Boden zerstört, so viel riskiert zu haben um nun abgeschoben zu werden und Amia ist verzweifelt, da Sie zwischenzeitlich erfahren durfte wie schön Liebe sein kann. Aber Sie kann diesen Verbindung nicht lösen .... oder?
....

Der zweite Teil der „MondSilberLicht- Saga“ spielt größtenteils in Avallach der fantastischen Welt der mytischen Wesen.
Feen, Shellycoats, Werwölfe,Vampire, Faune und Magier haben hier ihr zu Hause und besuchen die Schule. Diese fantastische Welt in die wir hier eintauchen lässt so gut wie keine Wünsche offen, auch wenn Sie oftmals etwas wiedergibt, was wir aus anderen Büchern kennen. Die neu erschaffene Umgebung macht aus dem bisher gekannten ein neues Erlebnis und man ist sofort wieder gefesselt von dem flüssigen Schreibstil und der Spannung.

Die Charaktere der neuen Familie wie wir Sie aus Teil 1 kennen schieben sich in den Hintergrund als sie nach Avallach aufbricht, verschwinden aber nicht ganz. 
Hierfür kommen neue, tolle Charaktere hinzu die auch sehr, wenn auch auf verschiedene Weisen, symphatisch sind. 
Da hätten wir z B Amia , die Halbschwester die eine ihrer besten Freundinnen wird und ihr immer beisteht, sich alles erzählen und wirklich sehr toll ausgearbeitet sind. Ravenkennen wir ja bereits aus dem Ersten Band und vertiefen hier unser wissen über die kleine Kriegerin die nicht nur super nett sondern auch etwas ruppig und zickig ist. Aber auch das ist ein Schmunzler wert, da es immer auf den Punkt passt.
Eine weiteren tollen Charakter finden wir in Miro der über beide Ohren in Amia verliebt ist und immer rot wird, sobald er sich ihr nähert!
Auch viele Lehrer sind sehr ansprechend, umso schlimmer das es hier dann zu einigen zusätzlichen Verrätern kommt.
Vince und Joel sind meiner Meinung nach männliche, trotzdem nette, Zicken, die über und über in Ihrer Shellycoat-Überzeugung leben, ohne überhaupt die Menschenwelt zu kennen. Aber auch die Zeit lernt Sie eines besseren.
Ferin der junge Faun ist auch eine namentliche Nennung wert, da er ein ähnlicher Charakter wir Amelie ist und immer wieder witzig und selbstbewusst auftritt.

Was dieses Buch wieder einmal ausmacht ist, dass es genau wie bereits der Erste Teil es geschafft hat mich einfach mitzureisen. Es gab
Situationen in denen ich gelacht, geschmunzelt und geschnieft habe. Nur
die Gänsehaut blieb diesmal auf der Strecke, was aber nicht wieder schlimm ist, da ich davon überzeugt bin das diese im Dritten, und leider letzten, Teil wieder kommen wird.

Und auch hier muss ich wieder volle 5 Punkte und eine absolute Leseempfehlung aussprechen!
Danke, Marah

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